24.03.2019  2. Handball-Bundesliga

Der Sonntag in der 2. Handball-Bundesliga: Hamburg und Aue trennen sich Unentschieden, Lübbecke fährt Auswärtssieg in Dresden ein

Am Sonntag standen zwei Partien in der 2. Liga an: Der HSV empfing den Tabellennachbarn aus Sachsen und der TuS N-Lübbecke reiste zum abstiegsbedrohten HC Elbflorenz 2006. Hamburg musste sich nach langer Führung am Ende mit einem Punkt zufrieden geben und Lübbecke feierte einen souveränen Auswärtserfolg. Die Spiele im Überblick:

Das Duell der Tabellennachbarn: Der Tabellendreizehnte aus Aue zu Gast beim Tabellenzwölften aus Hamburg. Der HSV wollte heute seinen dritten Sieg in Serie feiern, musste sich aber letztendlich mit einem Punkt zufrieden geben. Der EHV Aue hingegen hat seinen Negativlauf zumindest schonmal mit einem Punktgewinn stoppen können.

Schnell gingen die Hamburger mit 3:0 in Front. In Halbzeit Eins fanden sie immer wieder gute Lösungen für den Durchbruch in der EHV-Deckung, sodass die Führung bis zur Halbzeit auf 11:15 ausgebaut werden konnte. Im zweiten Durchgang bewiesen die Gäste jedoch Moral und kämpften sich immer wieder ran. Fünf Minuten vor Schluss folgte der erste Ausgleich, woraufhin die Hamburger trotzdem immer wieder Antworten parat hatten und in Führung gingen. 30 Sekunden vor Schluss traf EHVs Petreikis zum 24:24-Ausgleichstreffer, der zugleich den Endstand bedeutete. Beste Werfer waren Eric Meinhardt für den EHV mit acht Toren und Finn Wullenweber ebenfalls mit acht Toren für den HSV Handball.

Auf dem Papier eine klare Sache, wenn der Tabellensiebte auf den Tabellenachtzehnten trifft. Doch der Abstiegskampf nimmt jetzt erst richtig Fahrt auf und schreibt zudem seine eigenen Regeln. Dresden hielt von Anfang an stark mit und lag nach knapp 20 Minuten mit 8:3 in Front. Doch die Lübbecker reagierten und gingen 10 Minuten später wieder mit einer Führung in die Kabinen. In Halbzeit Zwei blieb es ausgeglichen, der TuS gab die Führung jedoch jetzt nicht mehr aus der Hand und fuhr am Ende einen 25:27-Auswärtssieg ein. Erfolgreichste Schützen waren Valentin Spohn (6) für den TuS und Henning Quade (5) für Dresden.