01.09.2018  2. Handball-Bundesliga

Der Samstag: HC Elbflorenz verliert in letzter Minute die Führung

Zwei Spiele, zwei Ergebnisse, zwei unterschiedliche Verläufe. Das Match des TuS Ferndorf gegen den VfL Lübeck Schwartau war für die Zuschauer weniger spannend. Der Gewinner, nämlich die Hausherren, standen schon früh vor Abpfiff fest. Anders als beim HC Elbflorenz und dem VfL Eintracht Hagen. Hier fiel die Entscheidung in der buchstäblich letzten Minute. Ein Außentreffer machte das Unentschieden klar - und der HCE ärgerte sich.

Der HCE kam etwas besser in die Partie und startete mit einem kleinen Lauf. Nach etwa fünf gespielten Minuten stand es 4:1 nach einem Tor von Oskar Emanuel. Zur zwanzigsten Minute hin näherten sich die Teams wieder mehr an, was unter anderem an den Leistungen der beiden Torhüter lag. In der 22. Minute stand es 10:7 aus Sicht der Hausherren. Mario Huhnstock (HCE) hielt weiter und weiter für seine Mannschaft und machte es den Gästen damit schwerer auszuschließen. Es stand 12:8 gut 5 Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Mit vier Toren Vorsprung ging es für beide Teams in die Pause. Bei dieser Partie war Spannung bis zur buchstäblich letzten Sekunde. Der HCE begann in der zweiten Hälfte seinen Vorsprung weiter auszubauen, doch der VfL blieb dran. Die Hausherren legten mit 26:25 vor, doch die letzten 15 Sekunden der Spielzeit gingen auf das Konto des VfL. Und was macht Dragan Tubic? Der trifft nervenstark von außen und erzielt damit den Treffer zum Ausgleich.

Beide Mannschaften kamen gut in diese Partie, bis es Ferndorf nach einer Parade von Kai Bastian Rottschäfer gelang mit 4:2 in Führung zu gehen. Ferndrof konnte seine Ausfälle von Julian Schneider, Erik Irle und Jan Wicklein ganz gut kompensieren. In der 10. Minute bauten die Hausherren den Vorsprung sogar auf 6:2 aus. Doch der VfL kämpfte sich Stück für Stück, besser gesagt Tor für Tor wieder ran. Nach einundzwanzig gespielten Minuten stand es nur noch 11:7 aus Sicht des TuS. Ferndorf setzte Lucas Pohl im Tor ein, der noch vor Halbzeitpause gut parierte. Der VfL begann mit einem zusätzlichen Feldspieler zu agieren, wurde der Abstand zu den Hausherren doch immer größer. Es half erstmal nichts: Ferndorf zog zur Halbzeit mit 14:8 davor. Keine leichte Aufgabe wartete also auf den VfL nach der Pause. In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter wie geahnt. Ferndorf ließ die Gäste nicht mehr wirklich herankommen. Tus Ferndorf gewann zum Ende ohne Probleme mit 27:17.

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Bild: Hagemann