18.10.2018  2. Handball-Bundesliga

Zehn Zahlen und Fakten zum 10. Spieltag

Die Saison 2018/19 der 2. Handball-Bundesliga wird an diesem Donnerstag zweistellig. Der EHV Aue und der ASV Hamm-Westfalen eröffnen den zehnten Spieltag, der vor allem an der Tabellenspitze durchaus für Wirbel sorgen könnte. Vier der Top-sechstplatzierten Teams treten gegeneinander an. Hier sind die zehn Zahlen und Fakten zum 10. Spieltag:

Er ist momentan einer der besten und gefährlichsten Spieler der 2. Handball-Bundesliga. Mit 68 Toren führt Eric Meinhardt die Torschützenliste der 2 HBL an. In den ersten neun Spieltagen wurde der Spielmacher des EHV bereits drei Mal für die Mannschaft des Spieltags nominiert und auch für den 2 HBL-Spieler des Monats September steht Eric Meinhardt zur Wahl. Meinhardt hat mehr als 25% aller Auer Saisontore geworfen. Bekommt der ASV Hamm-Westfalen den EHV-Star in den Griff?

Es ist das Duell zweier Tabellennachbarn. Der TSV Bayer Dormagen empfängt den VfL Eintracht Hagen. Beide siedeln sich mit 7:11-Punkten in der unteren Tabellenhälfte an. Für beide Mannschaften ist das Nachbarschaftsduell eine Art Schlüsselspiel. Mit einem Sieg könnten sich die Clubs vor der Länderspielpause in sicherere Gefilde vorschieben. Bei einer Niederlage droht der Fall auf einen ungemütlichen Abstiegsplatz.

Neun Spiele, kein Sieg! Beim HC Elbflorenz 2006 brennt so langsam die Luft. Als einziges Team der Liga warten die Dresdner noch auf den ersten Saisonerfolg. Bei der HSG Nordhorn-Lingen bietet sich nun am zehnten Spieltag die nächste Chance auf den ersten Sieg. Zumal die Dresdner mit guten Erinnerungen zur HSG fahren. In der Vorsaison punkteten die Ostdeutschen in beiden Spielen gegen die Nordhorner. Zu Hause gab es am 37. Spieltag ein 23:23-Unentschieden, bei der HSG entführte Elbflorenz damals sogar beide Zähler.

Während sich der HC Rhein Vikings weiter in der Krise befindet, läuft es beim TuS Ferndorf so richtig rund. Als bester Aufsteiger stehen die Siegerländer auf Platz Vier der 2. Handball-Bundesliga. Mit zwei Zählern in Düsseldorf könnte der TuS Ferndorf sogar wieder auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken. Voraussetzung hierfür wäre allerdings eine Essener Niederlage und auch der HBW Balingen-Weilstetten dürfte keinen Doppelpunktgewinn einfahren.

Es ist eines der zwei absoluten Top-Spiele des zehnten Spieltag. Der TuS N-Lübbecke empfängt den HBW Balingen-Weilstetten. Der Drittplatzierte ist zu Gast beim Sechsten. Beide Clubs konnten sechs ihrer neun Spiele für sich entscheiden und haben zur Zeit einen richtigen Lauf. Absteiger TuS N-Lübbecke hat die vier letzten Spiele allesamt gewonnen. Der HBW Balingen-Weilstetten konnte sogar die letzten fünf Spiele für sich entscheiden. Bei welchem Top-Club reißt die Serie?

Der Tabellen-14. empfängt den Tabellen-18. - Eigentlich hört sich das nach einem kleinen Unterschied an. Doch den TV Emsdetten und den TV Großwallstadt trennt gerade mal ein mageres Pünktchen. Mit 6:8 Punkten stehen die Emsländer gerade so vor den Abstiegsplätzen, wo sich Großwallstadt momentan befindet. Allerdings hat der TVE zwei Spiele weniger als der Aufsteiger aus Bayern.

Dieses Spiel wird für beide Teams richtungsweisend. Der HSC 2000 Coburg erwartet als Tabellenführer den ärgsten Verfolger TUSEM Essen. Bis letzte Woche lieferten sich die zwei Mannschaften ein ganz enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach dem Patzer des Tabellenzweiten sind die Franken auf drei Punkte enteilt und konnten ein kleines Polster zwischen sich und dem Jägern bilden. Bei einer weiteren Essener Niederlage könnte der Altmeister bis auf Platz Sechs abrutschen. Ein Szenario, das den phänomenalen Saisonstart auf einmal zunichte machen würde. Zudem würde der HSC seine Tabellenführung noch weiter ausbauen. Bei einer Coburger Niederlage würde der Vorsprung wieder auf nur einen Punkt schmelzen und der Kampf um die Tabellenspitze wäre auf einmal wieder neu entfacht. 

Dem Handball Sport Verein Hamburg ist nach neun Spieltagen ein eher seltenes Kunststück gelungen. Der Aufsteiger steht auf Platz Elf der Tabelle und kann mit seinem Saisonstart durchaus zufrieden sein. Ein genauerer Blick auf die Tabelle lässt den Betrachter allerdings kurz schmunzeln. Nach neun Spieltagen haben die Hamburger sowohl 240 Tore erzielt, als auch bekommen. Damit, wie soll es auch anders sein, steht der HSVH jeweils auf Platz Elf der besten Abwehr und des besten Angriffs.

Damit hat vor der Saison wohl niemand gerechnet. Der VfL Lübeck-Schwartau und der TV 05/07 Hüttenberg sind beide als Aufstiegsfavoriten in die neue Runde gestartet. Nach neun Spieltagen trennen die zwei Vereine allerdings ganze acht Plätze. Während der VfL Lübeck-Schwartau nur mit zwei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsrang auf Platz Sieben steht, steckt der TV Hüttenberg mit gerade einmal sechs Punkten und Platz 15 im Tabellenkeller fest.

Ähnlich wie der TV 05/07 Hüttenberg, laufen auch die DJK Rimpar Wölfe ihren Erwartungen hinterher. Mit gerade einmal sechs Punkten stehen die Würzburger auf dem ersten Abstiegsplatz. Ebenfalls sechs Punkte, aber ein Spiel mehr, hat der Dessau-Roßlauer HV, der nächste Gegner der Wölfe. Wem gelingt der vierte Saisonsieg?

Bild: Krato