04.12.2023  LIQUI MOLY HBL

Zehnfacher Claar: Magdeburg bezwingt Gummersbach knapp

Der SC Magdeburg hat das Topspiel gegen den VfL Gummersbach am Sonntagnachmittag mit 32:30 (18:16) für sich entschieden und damit die Tabellenführung in der LIQUI MOLY HBL zurückerobert. Einen zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprung der Hausherren wussten die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit zu egalisieren und übernahmen gar die Führung, ehe nach einer spannenden Schlussphase doch der Favorit aus Magdeburg als Sieger von der Platte ging.

Magdeburg hatte den nächsten Kraftakt vor der Brust und empfing den VfL Gummersbach in der ausverkauften GETEC Arena. Doch nach zuletzt 19 (!) ungeschlagenen Spielen in Folge sollte eben jene Brust ordentlich geschwollen sein. Und so legten die Magdeburger auch los - ohne Kristjansson, ohne Damgaard, ohne Weber und heute auch ohne Albin Lagergren, der kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel. Nach acht Minuten führten die Gäste noch bis 3:4 durch Giorgi Tskhovrebadze, dann entflammte der SCM und drehte das Spiel mit einem 6:0-Lauf auf 9:4 (12.).

Besonders beeindruckend war dabei Magnus Saugstrup, der innerhalb von knapp 90 Sekunden drei Treffer erzielte. Gummersbach zeigte sich davon zunächst beeindruckt, kam aber nochmal zurück - auch, weil der SC Magdeburg seine klaren Chancen nicht nutzte. Bis zur Pause kamen die Gäste also nochmal auf ein 18:16 heran. Im ersten Durchgang verletzt vom Feld musste Gummersbachs Dominik Mappes, dem wir an dieser Stelle eine gute Besserung wünschen.

Nach dem Seitenwechsel dann der direkte Doppelschlag des VfL durch Milos Vujovic (31.) und Ellidi Vidarsson (32.) zum 18:18 und es kam noch dicker für den Champions-League-Sieger. Acht Minuten später führten die Gäste förmlich aus dem Nichts mit 20:23 (Lukas Blohme, 40.).

Höchste Zeit, in den Mentalitäts-Modus zu schalten! Smarason, Magnusson, Saugstrup, Claar und schon war die Führung wieder "daar" (24:23). Entschuldigung, da überkam uns wohl der Advents-Zauber. Zauberhaft wurde es dann auch wieder auf dem Feld.

In der Schlussphase wurde es dann auch noch spanisch. Sergey Hernandez Ferrer hielt vier extrem wichtige Bälle am Stück und die Offensive konnte so auch 31:28 (57.) stellen. Mit 32:30 setzt sich der SCM am Ende schließlich völlig verdient durch und ist nun seit 20 Spielen ungeschlagen.

Quelle: SC Magdeburg / Foto: Popova