03.06.2024  LIQUI MOLY HBL

Füchse Berlin siegen zum Saisonabschluss in Eisenach

Die Füchse Berlin beenden ihre starke Saison nicht nur mit dem zweiten Tabellenplatz, und damit einem Startplatz in der EHF Champions League, auch sein letztes Liga-Spiel gewann der Hauptstadt-Klub. Gegen den ThSV Eisenach setzten sich die Berliner am Sonntagnachmittag mit 27:31 (13:15) auswärts durch.

Die Gastgeber starteten mit drei Rechtshändern im Rückraum, mit Marko Grgic, Yoav Lumbroso und Manuel Zehnder. Philipp Meyer und Mait Patrail kamen für Abwehraufgaben. Bei den Gästen aus der Hauptstadt schwangen Fabian Wiede, Shooting-Star Nils Lichtlein und Lasse Andersson den Taktstock im Rückraum. Manuel Zehnder übernahm beim Gastgeber Verantwortung beim Torwurf, netzte per Schlagwurf zum 4:3 ein (7.), scheiterte – nach Foulspiel an Peter Walz – vom Siebenmeterstrich an Füchse-Keeper Dejan Milosavljev (9.). Philipp Meyer, vorgezogene Spitze in Eisenachs 5:1-Abwehr, schaltete bei einem Ballverlust der Gäste schnell, zirkelte das Leder zum 5:3 in den leeren Kasten (11.). Peter Walz erhöhte einsatzstark auf 7:4 (13.), Die Gäste schlossen zweifach über den Kreis (Max Darj) zum 7:7-Gleichstand ab (15.). Mit der Einwechslung von Simone Mengon gewann das Eisenacher Spiel an Durchschlagskraft. ThSV-Keeper Mateusz Kornecki parierte gegen Nils Lichtlein, Eisenachs Philipp Meyer traf per Gegenstoß zum 10:8 (20.). Kurz darauf vermochte auch Mijajlo Marsenic Eisenachs Torhüter Mateusz Kornecki nicht zu überwinden, im Gegenzug schloss Simone Mengon mit vollster Überzeugung zum 11:8 ab (21.). Die Führung hatte aber nicht lange Bestand. Ballverluste und technische Fehler eröffneten den Gästen die Möglichkeit zu zwei Treffer von Fabian Wiede zum 12:14 ins verwaiste ThSV-Gehäuse (28.).

Mit seinem 6. und 7. Tor besorgte Marko Grgic den 15:5-Gleichstand (33.). Der 20-jährige Rückraumspieler scheiterte kurz darauf per Strafwurf an Dejan Milosavljew, brachte auch den Nachwurf nicht am Füchse-Keeper vorbei, der mit 367 Paraden das Torhüter-Ranking der Liga klar auf Platz 1 abschloss. Lasse Andersson traf für die Gäste zum 15:17 (38.). Die Hauptstädter behaupteten zunächst ihre knappe Führung. Misha Kaufmann, der Eisenacher Coach, ordnete eine noch offensivere Abwehr an. Das zeigte Wirkung. Nach einem Ballverlust der Hauptstädter markierte Moritz Ende den 19:20-Anschlußtreffer (43.), wurde kurz darauf regelwidrig gestoppt. Den fälligen Strafwurf verwandelte Manuel Zehnder zum 20:20 (45.), nutzte eine gut herausgespielte Wurfposition zum 22:21-Führungstreffer (48.).

Die Gäste brachten nun mehrfach ihren „Altmeister“ Hans Lindberg auf Rechtsaußen in Wurfposition. Der Oldie bestätigte mit Nachdruck Gedanken von Stefan Kretzschmar hinsichtlich einer nochmaligen Vertragsverlängerung. Füchse Trainer Jaron Siewert hatte im Vorfeld der Partie allerdings erklärt, die Entscheidung sei gefallen, Hans Lindberg kehre nach Dänemark zurück. Zunächst traf 2,05-Kreisspieler Mijajlo Marsenic doppelt vom Kreis zum 23:24 (52.). Markio Grgic bedient seinen Linksaußen Timothy Reichmuth zum 24:24-Ausgleichstreffer (53.). Der Schweizer visierte kurz darauf nur das Holz an (52.), Manuel Zehnder jagte einen Siebenmeter über den Füchse-Kasten (55.). Lasse Andersson hingegen schloss konsequent zum 24:27 (55.) ab. Die Eisenacher Manuel Zehnder und Peter Walz visierten nur das Holz an. Hans Lindberg erhöhte für die Gäste zum 25:29 (58.) und mit seinem letzten Bundesligatreffer zum 27:31-Endstand (60.).

Quelle: ThSV Eisenach / Foto: Heilwagen