31.03.2024  LIQUI MOLY HBL

Der Sonntag in der LIQUI MOLY HBL: Löwen feiern Derbysieg, Berlin und Magdeburg im Gleichschritt

Der Ostersonntag in der "stärksten Liga der Welt" hatte einige Handball-Highlights parat. So rückte Gummersbach durch den 34:31-Auswärtssieg in Erlangen auf den sechsten Tabellenplatz vor, die Rhein-Neckar Löwen beendeten gegen Göppingen ihre Negativserie (33:29) und Kiel gewann in einem Herzschlagfinale in Lemgo (28:27). Tabellenführer Füchse Berlin (32:30 gegen Wetzlar) und sein direkter Verfolger SC Magdeburg (35:25 in Eisenach) sind weiter im Gleichschritt in unterwegs.

Das Spitzen-Duo Füchse Berlin und SC Magdeburg hat seine Pflichtaufgaben in der Handball-Bundesliga gelöst. Während die Berliner die HSG Wetzlar am Sonntag durch ein 32:30 (17:16) mit reichlich Mühe bezwangen und vorerst die Tabellenführung behaupteten, hatte der SCM beim 35:25 (22:13) im Ost-Duell bei Aufsteiger ThSV Eisenach keinerlei Probleme. Der Magdeburger Champions-League-Sieger (46:6 Punkte) hat gegenüber den Füchsen (47:7) ein Spiel weniger absolviert und somit die Meisterschaft in der eigenen Hand.

In Berlin sahen die Zuschauer zunächst ein umkämpftes Duell, in dem die Füchse erst nach der Pause ihre Überlegenheit konstant auf die Anzeigetafel bekamen. Ab dem 20:19 (37.) von Max Darj erkämpfte sich das Team von Trainer Jaron Siewert einen Vorsprung, der bis zum Spielende hielt. Für die Berliner avancierte einmal mehr der frisch gekürte Welthandballer und Weltmeister Mathias Gidsel aus Dänemark mit sieben Toren zum besten Werfer. Zudem zeigte Füchse-Torhüter Wiktor Kirejew eine starke Leistung.

Die Magdeburger von Trainer Bennet Wiegert ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrem Erfolg aufkommen. Nach einseitigen 60 Minuten war der Isländer Omar Ingi Magnusson mit sieben Toren der beste Werfer des SCM, der in dieser Saison nach dem historischen Triple greift: Im DHB-Pokal trifft Magdeburg beim Final-Four-Turnier in Köln am 13. April im Halbfinale auf die Füchse, in der Champions League steht der Klub aus Sachsen-Anhalt vorzeitig im Viertelfinale.

"Die erste Halbzeit war der Grundstein für diesen Sieg. Wir haben es in der Abwehr gut gemacht und eine gute Chancenauswertung, alles, was dazu gehört, war vorhanden", sagte der Magdeburger Tim Hornke bei Dyn zufrieden.

Rekordmeister THW Kiel kehrte eine Woche nach der deutlichen Niederlage im Nordderby gegen die SG Flensburg-Handewitt (26:33) unterdessen mit reichlich Mühe in die Erfolgsspur zurück. Das Team von Trainer Filip Jicha erkämpfte ein 28:27 (14:13) beim TBV Lemgo Lippe.

Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen holte in einer völlig verkorksten Saison seinen 10. Saisonsieg: Das 33:29 (15:11) gegen FRISCH AUF! Göppingen beendete eine Serie von drei Liganiederlagen in Folge. Der VfL Gummersbach wahrte außerdem seine Chance auf das internationale Geschäft durch ein 34:31 (17:15) beim HC Erlangen.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

HC Erlangen vs. VfL Gummersbach 31:34 (15:17)
ThSV Eisenach vs. SC Magdeburg 25:35 (13:22)
Füchse Berlin vs. HSG Wetzlar 32:30 (17:16)
Rhein-Neckar Löwen vs. FRISCH AUF! Göppingen 33:29 (15:11)
TBV Lemgo Lippe vs. THW Kiel 27:28 (13:14)

Quelle: SID/ Foto: ???