08.02.2024  LIQUI MOLY HBL

Der Donnerstag in der LIQUI MOLY HBL: Berlin gewinnt Spitzenspiel, Erlangen bejubelt Last-Minute-Heimsieg

Dem HC Erlangen gelang im Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe ein Befreiungsschlag in der unteren Tabellenhälfte der LIQUI MOLY HBL. Die Franken gewannen mit 26:25 (13:15) und revanchierten sich für die denkbar knappe Hinspielniederlage. Später am Abend bejubelten die Füchse aus der Berlin den Sieg im Topspiel. Der Tabellenzweite setzte sich gegen den Dritten mit 32:31 (18:12) durch und bleibt somit punktgleich mit Spitzenreiter Magdeburg.

Die Füchse Berlin haben das Topspiel der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga gewonnen und damit zum Spitzenreiter SC Magdeburg aufgeschlossen. Berlin gewann am Donnerstagabend gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 32:31 (18:12), das Team aus der Hauptstadt ist nun punktgleich mit Magdeburg. Der Spitzenreiter hatte am Mittwoch zum Start aus der EM-Pause beim THW Kiel gewonnen (33:26). Flensburg liegt bereits sechs Punkte hinter dem Spitzenduo auf Rang drei.

Das Spiel der beiden Pokal-Halbfinalisten vor 8496 Fans in der Berliner Max-Schmeling-Halle wirkte lange Zeit wie eine einseitige Angelegenheit: Die Füchse gingen nach 59 Sekunden durch Hans Lindberg in Führung und gaben diese nicht wieder ab. In den letzten beiden Minuten kam allerdings noch einmal Spannung auf.

Die dänischen Vize-Europameister Lindberg und Mathias Gidsel (je 6 Tore) waren gemeinsam mit ihrem Landsmann Lasse Andersson (7) beste Werfer der Berliner. Auf Flensburger Seite war Emil Jakobsen, ebenfalls Silbergewinner bei der EM, am erfolgreichsten (8). Der deutsche Nationalmannschaftskapitän Johannes Golla kam für die Gäste auf 4 Tore.

Am früheren Abend hatte zudem der HC Erlangen einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf erarbeitet. Gegen den TBV Lemgo gelang ein 26:25 (13:15), damit zog Erlangen am direkten Konkurrenten vorbei und verschaffte sich Luft nach unten.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

HC Erlangen vs. TBV Lemgo Lippe 26:25 (13:15)
Füchse Berlin vs. SG Flensburg-Handewitt 32:31 (18:12)

Quelle: SID / Foto: Lächler