14.12.2023  DHB-Pokal

Deutlicher Sieg gegen Wetzlar: Magdeburg steht im Viertelfinale

Der SC Magdeburg zieht nach einem souveränen 39:31-Sieg gegen die HSG Wetzlar ins Viertelfinale im DHB-Pokal ein. Doch nicht nur dieser Triumph sorgte für Euphorie auf Seiten des SCM, auch die beiden Verletzten Gisli Kristiansson und Philipp Weber kehrten in dem Duell am Mittwochabend auf die Platte zurück.

Es ging ins Achtelfinale des DHB-Pokals und der SC Magdeburg zeigte schnell, dass er in die nächste Runde wollte. Denn nach sechs Minuten traf der wieselflinke Lukas Mertens bereits zum 5:3 - lief also für den SCM. Und noch einen Schnuff lauter wurde es dann in Minute 13, denn Janus Smarason bekam eine Zeitstrafe aufgebrummt und machte damit Platz für seinen lang ersehnten Landsmann. Die gesamte Halle bekam mächtig Gänsehaut als Champions-League-MVP Gisli Kristjansson nach seiner Schulter-OP endlich erstmals wieder auf die Platte lief und seinen ersten Angriff einleitete.

Magdeburg machte weiter Dampf und erhöhte den Druck. Zehn Minuten vor der Halbzeit war der Vorsprung auf vier Tore angewachsen und Felix Claar machte das 15:11. Zur Pause hieß es 21:15. Und es ging munter weiter, denn beim SCM klappte heute mal wieder vieles. Zum Beispiel im Tor bei Nikola Portner, der besonders seinem Schweizer Kollegen Lenny Rubin den einen oder anderen Wurf entzauberte.

Zurück auf die Ränge, die den nächsten Grund zum Feiern hatten. Beim Stand von 31:22 (45.) kam der nächste Rückkehrer aus dem Lazarett aufs Parkett. Philipp Weber bekam seine ersten Minuten seit dem IHF Super Globe. Aber das war noch längst nicht alles fürs Publikum bei diesen Magdeburger Festspielen! Während Omar Ingi Magnusson sein zehntes Tor feierte, holte Gisli einen Strafwurf raus. Antreten durfte jedoch kein Isländer, sondern Youngster Robin Pfeil, der mit dem Siebenmeter seinen Premierentreffer verbuchte und einen Angriff später sehenswert noch einen oben drauf legte. 

Ein weiteres erstes Tor der Saison wurde in Minute 58 erzielt. Völlig verdient machte Gisli das 38:28! Ein Spiel so vielen Highlights, dass man es kaum zusammenfassen kann. Aber noch viel wichtiger: wir gewinnen mit 39:31 (21:15) und stehen im Viertelfinale des DHB-Pokals! 

Quelle: SC Magedburg / Foto: Popova