14.12.2023  DHB-Pokal

Achtelfinale erfolgreich bestritten: Gummersbach besiegt Göppingen

Auch der VfL Gummersbach hat am Mittwochabend seine Achtelfinal-Partie erfolgreich bestritten. Gegen FRISCH AUF! Göppingen setzten sich die Oberbergischen mit 33:28 (18:13) durch und sind damit zum dritten Mal in Folge in die Runde der letzten acht Teams eingezogen. Wer im Viertelfinale auf den VfL wartet, wird am Donnerstagabend ausgelost.

Auf die erste Parade von Daniel Rebmann folgte das 1:0 durch Giorgi Tskhovrebadze (2. Minute), ehe sich der VfL-Keeper, der eine fulminante Anfangsphase erwischte, erneut auszeichnen konnte und mit seinem gehaltenen Strafwurf in der dritten Minute das Publikum einheizte. Ohne seinen erkrankten Kapitän Julian Köster setzte Sigurdsson im Rückraum auf die wiedergenesenen Ole Pregler und Dominik Mappes, der nach acht Minuten zum 4:1 traf. Die Oberbergischen spielten wie aus einem Guss und legten angeführt von ihrem bärenstarken Torhüter in Minute 13 in Person von Miloš Vujović gar zum 7:2 nach.

Auch wenn die Göppinger nach Anfangsschwierigkeiten besser in die Partie fanden, blieben die Hausherren die dominierende Mannschaft auf der Platte. Über das 11:7 durch Tom Kiesler (18. Minute) und das 14:10 durch Kristjan Horžen (23. Minute) hielten die Blau-Weißen ihren Vorsprung konstant bei drei bis vier Treffern. Die Gastgeber lieferten sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine rundum souveräne Vorstellung ab und erhöhten ihren Vorsprung kurz vor dem Pausenpfiff durch Horžen noch einmal auf fünf Treffer (18:13, 30. Minute).

Auch im zweiten Durchgang präsentierten sich die Oberbergischen gleich wieder dynamisch und selbstbewusst, so dass Ellidi Vidarsson in der 32. Minute erstmals für einen Sieben-Tore-Vorsprung seines Teams sorgte (20:13). In der Deckung stand der VfL souverän und zog FRISCH AUF! somit ein ums andere Mal offensiv den Zahn. Zwar holten die Göppinger zwischenzeitlich wieder auf, jedoch fanden die Gummersbacher stets die passende Antwort. So stellte Tskhovrebadze mit einem beherzten Wurf aus der Distanz in der 44. Minute auf 24:19.

Mit einem Fünf-Tore-Abstand (27:22) ging es auch in die letzten zwölf Minuten der Partie, in der die Hausherren zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet schienen. Mit einem satten Wurf schraubte Tskhovrebadze den Spielstand in der 53. Minute auf 29:24, ehe sich auch Youngster Mathis Häseler in die Liste der Torschützen einreihte (30:25, 54. Minute). Das Sigurdsson-Team ließ sich seinen ordentlichen Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr nehmen. Der Treffer zum 31:26 in der 58. Minute durch Vidarsson bedeutete bereits die Vorentscheidung, ehe der VfL in Person von Vujović noch einmal nachlegte. Der wieder einmal höchst effektive Montenegriner erzielte mit seinem elften und zwölften Tor des Tages die letzten beiden Treffer für seine Mannschaft zum 33:27 (59. Minute), ehe die Partie beim Stand von 33:28 ihr Ende fand.

Quelle: VfL Gummersbach / Foto: Be.A.Star-Productions