04.04.2019  REWE Final Four

Kai Häfner: „Haben bewiesen, dass wir gegen alle drei anderen Mannschaften gewinnen können“

Nur ein Jahr mussten sich die Recken-Fans gedulden, um es wieder nach Hamburg zu schaffen. Die Erinnerungen an den Finaleinzug sind noch heute mehr als präsent, auch bei Hannovers Kapitän Kai Häfner. 2019 will sich der Linkshänder nicht mit dem Halbfinale zufrieden geben und traut seinem Team die eine oder andere Überraschung zu.

Kai, nach deiner ersten Teilnahme am REWE Final Four 2011 mit FRISCH AUF! Göppingen hat es sieben Jahre gedauert, bis du es wieder nach Hamburg geschafft hast. Hättest du gedacht, dass es diesmal nur ein Jahr dauern könnte?

Kai Häfner: „Ich hatte natürlich schon die Hoffnung und den Glauben, dass es dieses Mal nicht wieder sieben Jahre dauert (lacht). Das wir es jetzt direkt im nächsten Jahr wieder nach Hamburg geschafft haben, ist natürlich sensationell und löst große Vorfreude bei mir aus.“

War die erneute Qualifikation ein Ziel, das ihr euch vor der Saison als Mannschaft gesetzt habt?

Kai Häfner: „Auf jeden Fall war das ein Ziel von uns, aber da geht es glaube ich allen Mannschaften in der DKB Handball-Bundesliga gleich. Es ist ein tolles Event in Hamburg und der Wettbewerb gibt einem insgesamt die Chance, mit wenigen Spielen sehr viel zu erreichen.“

Für die TSV Hannover-Burgdorf war es im vergangenen Jahr eine Premiere in Hamburg. Trotzdem seid ihr direkt ins Finale eingezogen.

Kai Häfner: „Das war ein riesiges Erlebnis im letzten Jahr und die positiven Auswirkungen in Form der Qualifikation für den EHF-Cup sind ja lange danach noch zu spüren. Die Stimmung durch unsere Fankurve war am ganzen Wochenende einmalig und es war geil, am Sonntag das Finale zu spielen, auch wenn wir gegen die Löwen leider verloren haben.“

02.04.2019 - Liqui Moly HBL

Kai Häfner bei Hand aufs Harz: "An so einem Wochenende ist einfach alles drin!"

Rechtzeitig zum REWE Final Four hat sich Florian "Schmiso" Schmidt-Sommerfeld bei "Hand aufs Harz - Der Handball-Podcast" mit einem der Hauptakteure der TSV Hannover-Burgdorf getroffen: Kai Häfner spricht in der fünften Folge über das anstehende DHB-Pokalwochenende, seinen Wechsel nach Melsungen und verrät, warum er selbst keine Social Media-Accounts hat. Ab sofort ist die neue Episode von "Hand aufs Harz" auf allen relevanten Audio-Plattformen, wie Spotify, Soundcloud, iTunes und Podigee sowie auf der offiziellen Webseite der DKB Handball-Bundesliga abrufbar.

In der Tabelle liegen die anderen drei Clubs weit vor euch. Mit welchem Selbstverständnis geht ihr ins REWE Final Four? Seid ihr der Underdog?

Kai Häfner: „Ich glaube, dass an diesem Wochenende die Chancen für alle Mannschaften gleich sind. Wenn wir rein die Tabelle betrachten, sind wir natürlich hinten dran, aber wir haben in der jüngeren Vergangenheit bewiesen, dass wir gegen alle drei anderen Mannschaften gewinnen können. Das traue ich uns auch an diesem Wochenende zu.“

In der DKB HBL habt ihr zu Saisonbeginn in Magdeburg mit 34:23 verloren. Spielt dieses Ergebnis noch eine Rolle? Was müsst ihr anders machen, dass es in Hamburg zum erneuten Finaleinzug reicht?

Kai Häfner: „Das ist sechs Monate her, das spielt aus meiner Sicht überhaupt keine Rolle. Wir hatten damals viele Verletzte und es ist jetzt auch ein anderer Wettbewerb auf neutralem Boden. Klar ist aber auch, dass wir eine gute Leistung benötigen, um den SC Magdeburg zu schlagen.“

In der vergangenen Saison habt ihr mit der Qualifikation für Europa eine historische Saison hingelegt. Da könntet ihr dieses Jahr mit einem möglichen Gewinn des DHB-Pokals noch einen draufsetzen.

Kai Häfner: „Ich hätte zumindest nichts dagegen (lacht). Wir tun aber gut daran, uns erstmal auf das Spiel am Samstag zu konzentrieren. Das wird eine sehr schwere Aufgabe. Wir wollen aber soweit wie möglich kommen und sollten wir am Ende den Pokal gewinnen, nehmen wir ihn sehr gerne mit nach Hause (schmunzelt).“

Vielen Dank für das Gespräch.

Foto: Körner