27.12.2018  2. Handball-Bundesliga

Torge Greve verlässt den VfL Lübeck-Schwartau

Der VfL Lübeck-Schwartau und Trainer Torge Greve beenden nach siebeneinhalb Jahren ihre Zusammenarbeit nach der laufenden Saison. Torge Greve nutzt eine entsprechende Ausstiegsklausel, um seinen Vertrag im Sommer 2019 aufzulösen. Das gab der Verein auf seiner Homepage bekannt.

„Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich nach siebeneinhalb Jahren eine Veränderung brauche. Ich bin den Verantwortlichen beim VfL, speziell Michael Friedrichs sehr dankbar, dass ich damals als junger Trainer diese Chance bekommen habe. Wir haben eine tolle Entwicklung genommen und gehören mittlerweile zu den Spitzenteams der zweiten Liga“, sagt Torge Greve. „Ich verspüre aber einfach die Neugier, etwas Neues auszuprobieren.“

Torge Greve hat den VfL Bad Schwartau 2012 auf einem Abstiegsplatz übernommen und in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga geführt. Die vergangene Saison beendete der VfL auf Platz drei.

VfL-Geschäftsführer Michael Friedrichs sagt: „Ich danke Torge Greve für die enge, immer konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit. Es waren bisher sieben tolle Jahre beim VfL. Torge Greve hat die Mannschaft und das Umfeld zusammen mit mir stetig weiterentwickelt und dabei geholfen, die Strukturen zu professionalisieren.“

„Der VfL hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Wir werden jetzt alles dafür tun, um diese Saison bestmöglich abzuschließen. Nach den letzten Wochen sind wir da auf einem guten Weg,“ so Torge Greve.

Konkrete Pläne für die Zukunft hat der gelernte Lehrer nicht. „Da habe ich noch keine Vorstellung. Meine Entscheidung ist davon auch völlig unabhängig.“

„Ich werde jetzt in Ruhe analysieren, welcher Trainer am besten zu unseren ambitionierten Zielen passt“, sagt Michael Friedrichs. Wir wollen natürlich schnellstmöglich einen Nachfolger präsentieren, lassen uns dabei aber nicht unter Druck setzen.“

Der VfL Lübeck-Schwartau bedankt sich schon jetzt bei Torge Greve für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren und wünscht für die private und berufliche Zukunft alles Gute.

Quelle: VfL Lübeck-Schwartau

Bild: Agentur 54 Grad