01.02.2019  2. Handball-Bundesliga

Polnischer Nationaltrainer wird Chefcoach bei Lübeck-Schwartau

Piotr Przybecki wird neuer Cheftrainer beim VfL Lübeck-Schwartau. Geschäftsführer Michael Friedrichs einigte sich mit dem 48-Jährigen auf einen ab dem 1. Juli 2019 gültigen Dreijahresvertrag. Derzeit ist Przybecki Trainer der polnischen Nationalmannschaft. Das gab der Verein am Donnerstag während einer Pressekonferenz bekannt.

Michael Friedrichs erklärt: „Wir freuen uns, dass wir frühzeitig einen Nachfolger für Torge Greve gefunden haben. Piotr Przybecki war dabei unser absoluter Wunschkandidat. Er hat uns fachlich und auch menschlich auf Anhieb überzeugt. Wir wollen zusammen mit Piotr Przybecki den eingeschlagenen Weg weitergehen. Er kennt sich in der 1. und 2. Bundesliga bestens aus. Ich bedanke mich beim Beirat, für die Unterstützung bei den Gesprächen und für die tolle Zusammenarbeit.“

Seine Trainerkarriere begann Przybecki 2014 beim polnischen Erstligisten Slask Wroclaw. Nach zwei Jahren folgte der Wechsel zu Wisla Plock, wo er zwei Jahre Trainer blieb. 2017 übernahm er zusätzlich das Traineramt der polnischen Nationalmannschaft.

Als Spieler blickt Piotr Przybecki auf 17 erfolgreiche Jahre in Deutschland zurück. 1995 wechselte er zum Zweitligisten TV Hüttenberg, zwei Jahre später spielte er für TUSEM Essen in der 1. Bundesliga. Nach vier Jahren ging er 2001 zum THW Kiel, 2004 folgte der Wechsel zur HSG Nordhorn. Ab 2009 war der Rückraumspieler bei Hannover-Burgdorf aktiv. 2012 endete dort seine Spielerkarriere. Für die polnische Nationalmannschaft absolvierte er 131 Spiele und erzielte 372 Tore.

Piotr Przybecki sagt: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe beim VfL Lübeck-Schwartau. Der VfL hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt und die Gespräche mit Michael Friedrichs haben mich schnell überzeugt. Daher wollte ich ein Teil dieses Projektes sein. Ich habe lange in Deutschland gelebt und wollte unbedingt irgendwann zurückkehren.“

„Wir sind sehr stolz, dass wir Piotr Przybecki unter Vertrag nehmen konnten. Er verfügt über viel Erfahrung als Spieler und auch als Trainer. Er hat mit Wisla Plock schon eine Mannschaft trainiert, die in der Champions League gespielt hat“, so Friedrichs.

Text und Bild: VfL Lübeck-Schwartau