22.09.2018  2. Handball-Bundesliga

Rimparer Wölfe lassen Hagen keine Chance

Die Rimparer Wölfe sind wieder auf Kurs: Nach einem holprigen Saisonstart siegte der DJK am Freitagabend mit 29:24 bei dem zuletzt starken VfL Eintracht Hagen. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto stehen die Wölfe auf Tabellenplatz neun. Hagen rangiert auf Platz sechs mit einem Zähler mehr.

Im dritten Heimspiel der Saison setzte es für die Handballer des VfL Eintracht Hagen gegen die DJK Rimpar Wölfe in der 2. Bundesliga eine bittere 24:29 (11:15)-Niederlage. „Das ist ein verdienter Sieg für Rimpar. Bei uns hat ein wenig der Esprit gefehlt. Das war sicher nicht unser bestes Spiel“, fasste Pfannenschmidt zusammen. Die Anfangsphase des Spiels war besonders von zwei starken Torhütern geprägt. Sowohl Nils Dresrüsse, der zur Halbzeit bereits elf Paraden vorwies, als auch Max Brustmann im Gäste-Tor, zeigten eine starke Vorstellung. Stück für Stück setzten sich die Nordbayern ab. Ein Grund hierfür war auch die Anzahl an technischen Fehlern auf Seiten der Eintracht. Provoziert wurden diese Fehler aber auch von einer sehr beweglichen und robusten DJK-Defensive.

Die wohl beste Phase der Eintracht war zu Beginn der zweiten Halbzeit. Von 11:15 kämpften sich die Grün-Gelben auf 16:17 (37.) und 20:21 (49.) heran. Anschließend hatten die Grün-Gelben drei Mal die Chance auf den Ausgleich, doch ein starker Brustmann im Rimparer Tor verhinderte, dass der VfL die Wende schaffte. Einen echten Knackpunkt gab es in der Partie, die die Gastgeber immer wieder eng gestalteten, nicht. Allzu oft verpasste es die Sieben von Cheftrainer Niels Pfannenschmidt den Treffer zum Unentschieden zu erzielen. Matthias Obinger, Trainer der Wölfe, fasste die Partie im Anschluss treffend zusammen: „Ich bin sehr froh und erleichtert, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Meine Mannschaft hat auch die kritischen Phasen überstanden, in denen Hagen unseren Vorsprung wieder aufgeholt hat. Zum Glück ist es ihnen nicht gelungen, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Dann hätte das Spiel durchaus kippen können.“

Einen starken Auftritt legte Jan-Lars Gaubatz auf der Rückraumrechts-Position hin. Mit acht Treffern war der Linkshänder bester Schütze des Spiels. Doch auch die Top-Leistung des 29-Jährigen brachte dem VfL keine Punkte. Gaubatz selbst konnte sich deshalb nur bedingt über seinen Auftritt freuen: „Mir ist gerade ziemlich egal, dass ich eine ordentliche Partie hingelegt habe. Wir sind einfach alle enttäuscht, weil wir uns zu Hause mehr ausgerechnet haben.“

Quelle: VfL Eintracht Hagen

Foto: Oberste-Berghaus