25.11.2018  2. Handball-Bundesliga

Hamburg muss sich nach schwacher erster Hälfte geschlagen geben

Der Handball Sport Verein Hamburg verliert in eigener Halle mit 25:31 gegen den TV 05/07 Hüttenberg. Das Jansen-Team fand in der ersten Halbzeit nicht in die Spur. Der HSVH zeigte vor 2.921 Zuschauern in der zweiten Halbzeit zwar eine gute Leistung, konnte die Niederlage jedoch nicht mehr abwenden.

Der Bundesliga-Absteiger TV 05/07 Hüttenberg stand vor der Partie gegen den Handball Sport Verein Hamburg zwei Plätze hinter den Hanseaten auf dem 14. Tabellenplatz der 2. Handball-Bundesliga. Davon ließen sich die Gäste aus Hessen jedoch nicht beeindrucken. Mit einer offensiven 3:3-Deckung zogen die Hüttenberger dem HSVH in der ersten Halbzeit den Zahn. Die Hamburger suchten vergeblich nach Lücken in der agilen Abwehr der Gäste. Angeführt von Ragnar Johannsson, der mit fünf Treffern in der ersten Halbzeit für Aufsehen sorgte, setzte sich der Bundesliga-Absteiger ab der 12. Spielminute mit einem 8:0-Lauf ab. Nach einer 13-minütigen Torflaute erzielte Kreisläufer Marius Fuchs in der 25. Minute das 5:16 für die Hausherren. Mit einem 8:20 ging es in die Halbzeitpause.

Nach der Pause war die junge Hamburger Mannschaft wie ausgewechselt. Mit Christopher Rix und Thies Bergemann waren es vor allem die Außenspieler, die nach dem Seitenwechsel dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten. Über ein 10:21 konnte das Team von Torsten Jansen den Rückstand in der 48. Spielminute bis auf sechs Tore zum 21:27 verkürzen und bäumte sich noch einmal kämpferisch gegen die drohende Heimniederlage auf. Durch die Einwechslung des siebten Feldspielers in der Offensive und angetrieben von den 2.921 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg, kam der Handball Sport Verein Hamburg in der Folge immer öfter zu guten Tormöglichkeiten. Am Ende scheiterte der Hamburger Angriff jedoch zu oft an dem gut aufgelegten Nikolai Weber im Tor des TV 05/07 Hüttenberg. Den Gästen gelang es so, die Führung zu behaupten und einen am Ende ungefährdeten 25:31-Sieg mit in die Heimat zu nehmen.

Für Torsten Jansen und sein Team geht es schon am kommenden Freitag beim VfL Eintracht Hagen gegen einen weiteren Tabellenkonkurrenten in Schlagdistanz um wichtige Punkte.

Bild: Huter