01.04.2019  2. Handball-Bundesliga

HSG bewahrt in Crunchtime kühlen Kopf - Ferndorf mit klarer Leistungssteigerung

Der TuS Ferndorf hat das Spiel beim Tabellendritten HSG Nordhorn-Lingen mit 25:23 Toren verloren und befindet sich nach dem 28. Spieltag mit 31:25 Punkten auf dem achten Tabellenplatz der 2. Handball-Bundesliga. Die HSG wahrt hingegen die Chancen auf den Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga, ist aktuell drei Punkte hinter dem Tabellenzweiten aus Coburg.

In der Emsland-Arena sahen 2.825 Zuschauer ein spannendes Spiel, in welchem sich die Siegerländer immer wieder an die HSG Nordhorn-Lingen heran kämpfen mussten. In der achten Minute zog die HSG erstmals auf 4:2 davon, doch die Siegerländer erzielten nur zwei Minuten später den Ausgleich zum 4:4. Nachdem der Gastgeber in der 16. Minute eine Drei-Tore-Führung ausbauen konnte, verwandelte die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht fünf Sieben-Meter in Folge und ging mit einem 13:13 Unentschieden in die Halbzeit.

Der TuS startete gut in die zweite Hälfte und führte in der 33. Minute sogar mit 14:15. Das Team von Heiner Bültmann ließ sich jedoch nicht beindrucken und zog auf 20:15 (43. Minute) davon. Einfache Ballverluste und schnelle Gegentore, sowie die die Umstellung auf eine 5:1-Abwehr der Gastgeber führten zu einem 6:0-Lauf der HSG. Die Siegerländer bewiesen in den letzten zehn Minuten der Partie viel Kampfgeist und kamen durch ein Tor von Julian Schneider noch einmal auf 23:21 (54. Minute) heran. Zwei Minuten vor Schluss erzielte Julius Andersson sogar das 23:22 und ein Punktgewinn schien zum Greifen nah. Die HSG behielt jedoch einen kühlen Kopf und erzielte drei Sekunden vor Schluss noch das 25:23.

Trainer Lerscht ist mit der Leistung seiner Mannschaft trotz der Niederlage zufrieden. „Wir haben über weite Strecken eine gute Partie gespielt. Leider hatten wir in der zweiten Halbzeit eine Schwächephase, in der Nordhorn eine Fünf-Tore-Führung ausbauen konnte. In den verbleibenden Minuten ist es uns nicht gelungen, diese aufzuholen. Die Jungs haben aber einen guten Job gemacht und ihre Leistung wieder gefunden – das zählt.“

HSG Nordhorn-Lingen: Ravensbergen (0 Paraden, bei drei 7m), Buhrmester (10 Paraden); Heiny, Leenders, Mickal (n.e.), Miedema (5), Terwolbeck, de Boer (1), Zare (n.e.), Wiese (n.e.), Smit (4), Seidel (6/2), Possehl (2), Pöhle (7)

TuS Ferndorf: Rottschäfer (n.e.), Puhl (12/2 Paraden); Faulenbach (6), Basic (2), Michel, Neitsch, Wicklein, Wörner, Zerbe (5/5), Schneider (2), Barwitzki (n.e.), Lindskog Andersson (6/3), Koloper, Müller (1), Rink (1)

Quelle: TuS Ferndorf

Foto: HSG Nordhorn-Lingen