21.12.2018  2. Handball-Bundesliga

Hamm will gegen Lübeck-Schwartau punkten

Auf sportliche Festtage dürfen sich alle westfälischen Handballfans rund um Weihnachten freuen. Gleich zweimal tritt der ASV Hamm-Westfalen in der heimischen WESTPRESS arena an: Zunächst gastiert am Freitag der punktgleiche Verfolger VfL Lübeck-Schwartau in Hamm (Anwurf 19:15 Uhr) und da gilt es alle Kraft zu mobilisieren um die Punkte in der heimischen Halle zu behalten.

„Die Vorfreude bei uns auf diese beiden Weihnachtsspiele ist riesengroß“, betonte ASV-Trainer Kay Rothenpieler, der mit diesen Partien das Handballjahr beendet und sich dann in die bis Anfang Februar währende Winter- beziehungsweise WM-Spielpause verabschiedet. „Und das wollen wir natürlich mit zwei Erfolgserlebnissen. Wir wollen uns bei unseren Fans für die Unterstützung in diesem Jahr bedanken – und das geht ja am allerbesten mit guten Leistungen“, so Rothenpieler. Die volle Konzentration gilt für die Westfalen zunächst dem Duell am Freitag, das der ASV voraussichtlich wieder in Bestbesetzung antreten kann. Gegner ist kein Geringerer als der Vorjahresdritte, der zuletzt vier Spiele in Folge trotz einiger Ausfälle gewann. In der Tabelle ist der VfL Schwartau-Lübbecke dem ASV dicht auf den Fersen, lediglich dank des besseren Torverhältnisses rangiert der Gastgeber auf Platz sieben der 2. Handball-Bundesliga direkt vor dem VfL.

„Das wird wieder ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben“, sieht Rothenpieler keine Mannschaft in der Favoritenrolle, auch wenn für die Hausherren zum einen der „achte Mann“ in der WESTPRESS arena und zu am anderen die besseren Alternativen auf der Bank sprechen. „Entscheidend sind ja sowieso die sieben, die auf der Platte stehen. Und die sind auch beim VfL gut, wie die vier Siege zuletzt ja beweisen“, betont der ASV-Coach, wohlwissend, dass man mit einer guten Leistung gute Chancen auf einen doppelten Punktgewinn hat. Entsprechend groß ist auch der Respekt beim Gegner: „Mit Stefan Lex, Sören Südmeier und Oliver Milde verfügt Hamm über enorme Qualität im Rückraum. Aber auch die Außen sind extrem gefährlich. Hinzu kommt, dass der ASV kaum Ausfälle zu verzeichnen hat und im Gegensatz zu uns aus dem Vollen schöpfen kann. Sie haben nahezu jede Position herausragend doppelt besetzt“, meinte VfL-Trainer Torge Greve mit Blick auf das Gastspiel in Hamm, zu dem wieder eine Kulisse von deutlich über 2.000 Zuschauern erwartet wird.

Kampflos hergeben werden die Norddeutschen, die in der Vorsaison beide Aufeinenadertreffen für sich entschieden, die Zähler aber sicher nicht: „Wenn wir alles bringen, was in uns steckt, können wir Zählbares mit nach Lübeck nehmen und uns selbst bescheren. Wir wollen die Hinrunde erfolgreich abschließen und am liebsten in Hamm gewinnen. Ich sehe uns dafür gut aufgestellt“, so Greve.

Quelle: ASV

Foto: Wegener