30.08.2018  2. Handball-Bundesliga

Zehn Zahlen und Fakten zum 2. Spieltag

Der erste Spieltag der neuen Spielzeit der 2. Handball-Bundesliga ist bereits Geschichte, der Blick richtet sich bereits auf Spieltag Zwei. Auch dieses Mal haben wir für euch wieder zehn Zahlen und Fakten zum Spieltag herausgesucht, mit denen ihr am Stammtisch auftrumpfen könnt.

Von den 20 Mannschaften, die in dieser Saison in der 2. Handball-Bundesliga antreten, sind nur 18 davon bereits letzte Woche in die Saison gestartet. Der ASV Hamm-Westfalen und der Hamburger Sport Verein mussten sich noch eine Woche gedulden. An diesem Freitag ist es nun aber auch für die zwei Clubs soweit - ihr erster Auftritt auf der großen Bühne der 2. Handball-Bundesliga in dieser Saison!

Am 2. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga treten die zwei erfolgreichsten Handballer der Liga aufeinander - wahre Medaillensammler. Martin Strobel, EHF-Pokalsieger, Europameister und Olympiadritter trifft mit dem HBW Balingen-Weilstetten auf den Hamburger Sport Verein mit Blazenko Lackovic, dessen Medaillensammlung fast unzählbar ist. Ein kleiner Auszug des erfolgreichen Kroaten: Weltmeister, Olympiasieger, Vize-Europameister, Champions League-Sieger, Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger. Sportdeutschland.TV überträgt das Duell der Titelsammler am Freitag ab 19:45 Uhr LIVE.

13 Tore Unterschied - es war der höchste Sieg des 1. Spieltag. Die HSG Nordhorn-Lingen überrollte den TV Emsdetten im Derby mit 33:20. Man muss lange zurückblättern, bis man auf einen ähnlichen hohen Sieg der HSG stößt - genau 491 Tage. Damals, am 23.4.2017 bezwang die HSG Nordhorn-Lingen den HC Empor Rostock sogar mit 36:14.

Noch länger zurückblättern muss man, um auf die letzte Tabellenführung der Nordhorner zu stoßen. Es war der 6. Oktober 2014. Am 6. Spieltag bezwang die HSG Nordhorn-Lingen den HC Empor Rostock mit 31:28 und übernahm die Tabellenführung der 2. Handball-Bundesliga das letzte Mal. Vier Jahre, zehn Monate und 21 Tage sind seitdem vergangen. Oder anders ausgedrückt - 1768 Tage.

Nur drei Spieler konnten am 1. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga zehn Tore oder mehr erzielen. Den Anfang machten Florian Billek vom HSC 2000 Coburg mit zehn Toren und Christian Hoße vom HC Rhein Vikings mit elf Treffern. Am Sonntag konnte Mickal Pavel von der HSG Nordhorn-Lingen mit ebenfalls zehn Toren nachziehen.

Elf Tore erzielte Christian Hoße am 1. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga für seinen HC Rhein Vikings. Die Saison fing für Hoße mit einem persönlichen Bestwert an. Der 29-Jährige Links Außen geht in seine zweite Saison für die Düsseldorfer. In seiner ersten Spielzeit traf er 32 Spielen 111 Mal ins gegnerische Tor. Zweistellig traf er jedoch nie.

Sieben Siege erlebten wir am 1. Spieltag der neuen Saison der 2. Handball-Bundesliga. Unter den sieben Siegern befanden sich fünf Mannschaften, die in der vergangenen Saison zum Auftakt verloren und mit einem Fehlstart in die neue Runde gingen. Den krassesten Turnover gelang dem TUSEM Essen. Letzte Saison verlor der Traditionsverein noch mit 28:42 zum Auftakt gegen den HBW Balingen-Weilstetten. Dieses Mal gelang dem TUSEM ein beeindruckender 34:26-Erfolg über die DJK Rimpar Wölfe.

Er ist einer der erfahrensten und vereinstreuesten Spieler der 2. Handball-Bundesliga. Die Rede ist von Michael Spatz. Der Rechts Außen geht in seine elfte Saison mit dem TV Großwallstadt. Sechs davon bestritt der ehemalige Nationalspieler in der DKB Handball-Bundesliga, zwei in der 3. Liga und nun geht er in sein drittes Jahr 2. Handball-Bundesliga. In der Saison 2014/15, seinem erfolgreichsten Jahr, erzielte Spatz 254 Treffer. Dass der inzwischen 35-Jährige noch längst nicht zum alten Eisen zählt bewies er am 1. Spieltag der 2 HBL. Neun Treffer warf Michael Spatz, so viel wie kein anderer auf seiner Position.

Am 2. Spieltag kommt es zum Aufeinandertreffen des HC Elbflorenz 2006 und dem VfL Eintracht Hagen. Erst zwei Mal überhaupt sind sich die zwei Clubs gegenübergestanden. Das war letzte Saison. Die Heimmannschaft konnte jeweils das Spiel gewinnen, die Bilanz ist also ausgeglichen. Wer wird das dritte Spiel für sich entscheiden?

Der direkte Vergleich zwischen dem TuS N-Lübbecke und dem Wilhelmshavener HV ist eindeutig. Sechs Aufeinandertreffen gab es zwischen den zwei Teams, nur ein einziges konnte der WHV für sich entscheiden. Die letzten fünf Spiele gingen jedoch alle an den TuS N-Lübbecke. Zu Hause ist der Erstligaabsteiger gegen den WHV sogar noch ungeschlagen. Der höchste Heimsieg war am 11.05.2002. Damals gewann Lübbecke mit 29:20 gegen Wilhelmshaven.