10.11.2018  2. Handball-Bundesliga

Zehn Zahlen und Fakten zum 13. Spieltag

Halbzeit am Doppelspieltagswochenende in der 2. Handball-Bundesliga. Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Clubs nicht, denn an diesem Sonntag steht schon der nächste Spieltag auf dem Plan. Am 13. Spieltag geht der Kampf um die Plätze weiter. Wir haben die zehn Zahlen und Fakten zum Spieltag, die ihr wissen solltet:

14 Erstligaduelle

In der 2. Handball-Bundesliga standen sie sich noch nie gegenüber. In der DKB Handball-Bundesliga jedoch gab es die Spielpaarung zwischen dem Handball Sport Verein Hamburg und der HSG Nordhorn-Lingen bereits 14 Mal. Die Bilanz spricht relativ deutliche Worte. Elf der 14 Partien gingen an die Hamburger. Die HSG konnte lediglich drei Spiele gewinnen. Das letzte Duell zwischen den zwei Teams liegt schon einige Jahre zurück. In der Saison 2008/09 standen sich der Handball Sport Verein Hamburg und die HSG Nordhorn-Lingen das letzte Mal gegenüber. Damals übrigens als Spieler mit von der Partie: Hamburgs Trainer Torsten Jansen.

2 Aufsteiger

Es ist zwar das Duell zweier Aufsteiger, doch die Ausgangslagen der zwei Clubs sind komplett verschieden. Während der TSV Bayer Dormagen mit fünf Niederlagen in Serie und auf einem Abstiegsplatz stehend nach Ferndorf reist, steckt der TuS trotz der jüngsten Niederlage gegen Hüttenberg mitten im Aufstiegskampf. Der Drittplatzierte geht gegen den Mitaufsteiger als klarer Favorit in die Partie. Während sich die Angriffsreihen der beiden Neulinge ähneln (308:307 Tore), bringt die Defensivreihe des TuS die Ferndorfer in die klare Favoritenrolle. Der TSV Bayer Dormagen stellt mit 339 Gegentreffern die viertschlechteste Abwehr der Liga. Demgegenüber besitzt Ferndorf mit lediglich 283 Gegentoren die viertbeste Abwehr.

1. Platz

Der VfL Lübeck-Schwartau hat eine Auswärtsschwäche. Nur eins von sechs Spielen in der Fremde konnte der VfL in dieser Saison gewinnen. Damit stehen die Blauen in der Auswärts-Tabelle auf einem Abstiegsplatz. Wenn die Auswärtsschwäche nicht wäre, dann würde der VfL vermutlich mitten im Aufstiegskampf stecken. Denn zu Hause ist Lübeck-Schwartau eine Macht. Alle sechs Heimspiele konnte der VfL in dieser Saison gewinnen. Unter anderem mussten echte Hochkaräter wie der HBW Balingen-Weilstetten und der HSC 2000 Coburg in Lübeck-Schwartau Niederlagen einstecken. Damit steht der VfL Lübeck-Schwartau in der Heim-Tabelle auf Platz Eins!

1 Derby

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ist der HSC 2000 Coburg gegen den TV Großwallstadt am Freitagabend zurück in die Erfolgsspur gekommen. Doch das nächste Derby steht bereits in der Türe. Gegen die DJK Rimpar Wölfe  haben die Coburger die vermutlich schwierigere Aufgabe vor der Brust. Immerhin steht Coburg noch ohne Erfolg gegen den Angstgegner aus Würzburg da. "Von der Tabelle her sind wir wie gegen Großwallstadt auch irgendwo favorisiert", meint Gorr mit Blick auf den Sonntag. "Von der Bilanz her aber krasser Außenseiter." Der HSC 2000 Coburg konnte noch nie gegen die Wölfe gewinnen.

5. Zweitligaduell

Sowohl der HBW Balingen-Weilstetten, als auch der TV 05/07 Hüttenberg zählen zu den Handball-Vereinen in Deutschland, die eine große Tradition in den ersten beiden Ligen haben. Umso erstaunlicher, dass das Duell am 13. Spieltag erst das fünfte Zweitliga-Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams sein wird. Die Bilanz spricht für den HBW. Drei Mal gewannen die Gallier von der Alb gegen den TV Hüttenberg. Der TVH gewann nur ein Spiel gegen den HBW.

5 Spiele ohne Niederlage

Mit einer breiten Brust wird der TUSEM Essen am Sonntag in das Heimspiel gegen den TV Emsdetten gehen. Der Altmeister steht nicht nur mit 19:5 punktgleich mit dem HSC 2000 Coburg auf einem Aufstiegsplatz in die DKB Handball-Bundesliga, mit dem TV Emsdetten kommt auch eine Mannschaft, die seit fünf Spielen nicht mehr gegen den TUSEM gewinnen konnte. Drei der letzten fünf Duelle gingen an Essen, zwei Mal trennten sich die zwei Vereine Unentschieden.

1 Endspiel

Der Tabellenvorletzte empfängt den Tabellenletzten. Der 13. Spieltag ist sowohl für den HC Elbflorenz 2006, als auch für den HC Rhein Vikings ein Spieltag mit Endspielcharakter. Eine Niederlage darf sich kein Verein mehr erlauben, schon gar nicht gegen einen direkten Konkurrenten. So langsam wird die Lücke zu den Nichtabstiegsplätzen immer größer. Ein Sieg muss her!

344 Gegentore

28,6 Gegentore bekommen der TV Großwallstadt und der EHV Aue im Schnitt pro Spiel. Hochgerechnet auf die bisher zwölf gespielten Partien ergibt das 344 Gegentore. Die zwei Teams unterscheiden sich lediglich in der Punktausbeute und in der Angriffsleistung. Der EHV hat 16 Tore mehr erzielt als der Aufsteiger und hat fünf Punkte mehr auf dem Konto als der TVG.

307 Gegentore

In der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga trennen die zwei Teams zehn Plätze. Umso erstaunlicher ist der Fakt, dass sowohl der TuS N-Lübbecke, als auch der Dessau-Roßlauer HV exakt gleich viel Gegentore bekommen hat. 307 Mal mussten beide Teams in den bisherigen zwölf Partien hinter sich greifen. 

2 Siege

Beim letzten Spiel trennten sich der ASV Hamm-Westfalen und der Wilhelmshavener HV noch 28:28-Unentschieden. Die vier Spiele davor fanden jedoch immer einen Sieger. Zwei Mal gewann der ASV Hamm-Westfalen, zwei Spiele konnte der Wilhelmshavener HV für sich entscheiden. Wie geht das Spiel am Sonntag aus?

Bild: Archiv