05.12.2020  2. HBL

Lübeck setzt Siegesserie fort

Der VfL Lübeck-Schwartau baute mit dem 26:21 (15:8)-Heimsieg gegen die HSG Konstanz am Freitagabend seine Siegesserie aus und feierte den sechsten Sieg in Folge. Schon in der ersten Halbzeit legten die Hausherren den Grundstein für den Erfolg. Bester Werfer der Partie war der Lübecker Julius Lindskog Andersson, der sechs Treffer erzielte.

VfL-Trainer Piotr Przybecki musste den Ausfall von Jan Schult verkraften und begann daher zunächst mit Julius Lindskog Andersson im linken Rückraum. „Julius hat schon in den vergangenen Spielen bewiesen, dass er auf dieser Position spielen kann“, so Przybecki. Im rechten Rückraum begann wie schon gegen den HSV Hamburg Janik Schrader.

Der VfL erwischte einen perfekten Start in die Partie, präsentierte sich aggressiv in der Abwehr und treffsicher im Angriff. Mit einfachen Toren nach Tempogegenstößen zog der VfL früh davon. Nach fünf Treffern in Folge besorgte Thees Glabisch das 6:1 (8.). HSG-Trainer Daniel Eblen nahm die erste Auszeit.

Und die Neuausrichtung zeigte Wirkung. Konstanz war jetzt besser im Spiel und verkürzte schnell auf 6:4 (13.) Jetzt war es Piotr Przybecki, der Redebedarf hatte. Erst jetzt meldete sich der VfL mit einem Tor zurück – Janik Schrader traf zum 7:4 (14.). Jetzt hatten die Lübecker die Partie wieder im Griff: Lindskog Andersson per Siebenmeter und Thees Glabisch von Außen stellten den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her (9:4/18.).

Der VfL war das cleverere, das bessere Team in dieser Phase und zeigte sich weiter spielfreudig. Fynn Gonschor war zweimal von Außen erfolgreich, Lindskog Andersson von der Siebenmeterlinie und Finn Kretschmer feuerte die Kugel aus dem Rückraum zum 13:6 in die Maschen (26.). Markus Hansen setzte schließlich kurz vor der Pausensirene den Schlusspunkt auf eine starke erste Halbzeit des VfL. Beim Stand von 15:8 ging es in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte geizten beide Teams zunächst mal mit Toren. Erst nach viereinhalb Minuten knallte Markus Hansen einen Unterarmwurf zum 16:8 in den Winkel, Carl Löfström erhöhte nur 40 Sekunden später auf 17:8 (36.). Doch durch den deutlichen Vorsprung ging die Konzentration bei den Lübeckern jetzt etwas verloren. Technische Fehler und ungenaue Abschlüsse waren die Folge. Die HSG verkürzte durch Dangers auf 18:13 (42.) und Przybecki zog die Auszeit.

Der VfL-Coach brachte jetzt Mex Raguse ins Spiel, der erstmals nach über einem Jahr Verletzungspause wieder ein Pflichtspiel bestreiten durfte. Und Raguse dankte es seinem Trainer direkt mit dem Treffer zum 19:13 (43.). Die HSG ließ sich davon aber wenig beeindrucken und blieb im Spiel – auch weil die Lübecker jetzt in Unterzahl agierten. Haßferter traf zum 20:16 ins leere Tor des VfL (49.).

Das Team um Kapitän Martin Waschul war gefordert – und zeigte eine prompte Reaktion. Finn Kretschmer und Niels Versteijnen per Siebenmeter stellten den SechsTore-Vorsprung (24:18/54.) wieder her und hinten war Klockmann zur Stelle, wenn es brenzlig wurde. Am Ende gewann der VfL Lübeck-Schwartau die Partie mit 26:21 und feierte den sechsten Sieg in Folge.

„Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit eine richtig starke Leistung gezeigt“, freute sich VfL-Trainer Piotr Przybecki. „Wir haben im Angriff gute Lösungen gefunden und in der Abwehr richtig gut gestanden. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit dann etwas den Fokus verloren, zu viele technische Fehler gemacht und gute Chancen vergeben. Aber insgesamt bin ich heute sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft.“

Quelle: VfL Lübeck-Schwartau

Foto: Schaffrath