20.06.2021  2. HBL

Der Sonntag in der 2. HBL: Aue gewinnt Ostderby, keine Chance für Bietigheim

Der EHV Aue gewinnt ein spannendes Ostderby knapp und ist damit seit unglaublich starken neun Spielen ohne Niederlage. Ergebnis dieses Laufs ist vorrübergehend Tabellenplatz fünf - eine Wahnsinns-Saison für den EHV. Im zweiten Spiel des Tages lässt Elbflorenz-Dresden der SG BBM Bietigheim nicht den Hauch einer Chance und feiert einen Kantersieg.

Dessau-Roßlauer HV - EHV Aue 24:25 (11:10)

Zum sechsten Mal in Folge ist der EHV Aue Sieger im Ostderby. Gleichzeitig bedeutet der Erfolg für Aue den neunten Sieg in Serie in der 2. Handball-Bundesliga. Dessau hingegen bleibt mit der Niederlage auf Tabellenplatz 15 und dürfte froh sein, dass der Klassenerhalt bereits feststeht. Den Zuschauern bot sich über 60 Minuten ein umkämpftes und spannendes Derby. Während sich in Hälfte eins keine Mannschaft auch nur annähernd absetzen konnte, waren es im zweiten Spielabschnitt zunächst die Hausherren, die auf die Siegerstraße abzubiegen schienen. Beim zwischenzeitlichen 20:16 (46.) lagen die Gastgeber mit vier Toren in Führung. Doch die Gäste aus Aue schlugen zurück und waren beim 20:19 (51.) wieder im Spiel. Ein 4:0-Lauf (23:21 auf 23:25) des EHV sollte dann die Entscheidung bringen. Yannick Danneberg konnte zwar Sekunden vor Ende noch einmal verkürzen, die erneute Niederlage im Derby konnte Dessau aber nicht mehr verhindern.

HC Elbflorenz - SG BBM Bietigheim 33:24 (14:9)

Weitaus weniger spannend war die Partie in der Ballsport Arena in Dresden. Der aktuelle Tabellenvierte zeigte sich von der jüngsten Auswärtsniederlage in Gummersbach gut erholt und ließ den Gästen aus Bietigheim nicht wirklich eine Chance. Dabei begegneten sich beide Teams in den ersten 20 Minuten auf Augenhöhe. Bis zum 9:9 legten die Hausherren jeweils vor, die SG glich wieder aus. Dann aber folgten zehn torlose Minuten der Gäste, sodass sich der HCE bis zur Pause absetzen konnte. Von diesem Negativ-Lauf erholte sich Bietigheim in Hälfte zwei nicht mehr. Bereits beim 23:14 (44.) war die Partie zu Gunsten der Hausherren entschieden. Die überragenden Spieler auf Seiten des Siegers waren Mario Huhnstock mit 13 Paraden und Lukas Wucherpfennig mit acht Toren.

Foto: ManaPhoto