02.02.2020  2. HBL

Hamm zu Gast in Dresden - Gelingt die Verteidigung von Tabellenplatz zwei?

Für den ASV Hamm-Westfalen geht es nach der EM-Pause endlich wieder los - die Vorbereitung ist beendet. Am Sonntag beginnt mit dem Gastspiel beim HC Elbflorenz Dresden das Handballjahr 2020. Nach dem Sieg der Gummersbacher am gestrigen Abend, muss für Hamm unbedingt ein Sieg her, um sich wieder mit zwei Punkten von den Verfolgern abzusetzen. Elbflorenz hingegen braucht die Punkte, um sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen. Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr.

Den Jahreswechsel verbrachten die Hammer auf dem Aufstiegsplatz zwei. Jetzt gilt es, die hervorragende erste Halbserie zu Ende zu bringen und den Sprung in der Liqui Moly HBL zu packen.

Zunächst nicht mit bei der Mission Aufstieg wird der Hammer Kapitän Jakob Schwabe mitwirken können, der mit einer Schulterverletzung außer Gefecht ist. Auf den Ausfall des Kreisläufers haben die ASV-Verantwortlichen aber bereits reagiert und André Kropp unter Vertrag genommen. Somit ist sichergestellt, dass Jan Brosch Zeit zum Regenerieren bekommt.

Nach dem einwöchigen Trainingslager auf Mallorca geht die Mannschaft aus dem Hammer Osten topfit in das Duell mit den Sachsen. Nach zwei klaren Testspielsiegen während der Woche auf der Balearischen Insel musste der ASV gegen die beiden Erstligisten HSG Nordhorn-Lingen (28:32) und GWD Minden (27:38) zwei Niederlagen hinnehmen. Dennoch waren die Test bestens geeignet, um die nötige Wettkampfhärte zu erlangen.

Mit einem sportlichen Ausrufezeichen endete das letzte Jahr für den HC Elbflorenz. Beim heimstarken ThSV Eisenach gewann die Mannschaft vom ehemaligen HSG-Ahlen-Hamm-Spieler Rico Göde 35:28. Entsprechend optimistisch gibt sich HC-Rückraumspieler Nils Kretschmer im Interview mit den Klubmedien: „Hamm ist natürlich ein dicker Brocken, aber in dieser Liga ist alles möglich. Sie ist in dieser Spielzeit noch ausgeglichener als letztes Jahr. Wir sind gewappnet. Wir haben richtig Bock drauf und mit unseren Fans im Rücken ist natürlich alles möglich.“

Das Hinspiel war allerdings eine recht deutliche Angelegenheit, 36:27 gewann der ASV in der heimischen WESTPRESS arena. 

Foto: Wegener

Quelle: ASV Hamm-Westfalen